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Sportangebote und Kooperationen bei den EWW

Die deutlichste Form von Inklusion
Sportangebote, -förderung und Kooperationen bei den Elbe-Weser Werkstätten

Im Artikel 30 (5) der UN-Behindertenrechtskonvention wird nicht nur die gleichberechtigte Teilhabe an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten explizit festgeschrieben sondern auch entsprechende Maßnahmen zum Barriere freien Zugang zu den Sportstätten, als auch zu den Angeboten und deren (Weiter-) Entwicklung gefordert. Sport ist sehr wichtig für die unmittelbare Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung. Bewegung und Sport stärken die körperlichen, psychischen und sozialen Fertigkeiten und Fähigkeiten aller Menschen. Regelmäßiger Sport fördert die Mobilität und Gesundheit und er trägt zu einem aktiveren Leben in der Mitte der Gesellschaft bei. Sport macht selbstbewusst und steigert das Selbstwertgefühl.
Gemeinsames Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung ist die deutlichste Form von Inklusion im Sinne der UN-Behindertenkonvention, denn inklusiver Sport fördert den gegenseitigen Respekt von Menschen mit und ohne Behinderung und das Verständnis füreinander.

Schön lange vor der aktuellen Inklusionsdebatte – genauer seit 30 Jahren – halten die Elbe-Weser Werkstätten Sportangebote als Begleitmaßnahme vor und pflegen darüber hinaus eine enge und freundschaftliche Kooperation zu Bremerhavener Sportvereinen, nicht nur historisch betrachtet in erster Linie zur Leher Turnerschaft (LTS) und zum Verein Sport Freizeit Leherheide (SFL).

Es gibt dabei mehrere Zielsetzungen: Sport wird in der Regel in der Freizeit getrieben, d.h. nach erfolgter Arbeit, zum Feierabend hin oder am Wochenende. Die EWW wollen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu sportlicher Teilhabe erleichtern und erweitern. Durch die Kooperation wird sicher gestellt, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam an sportlichen Aktivitäten teilnehmen können und die Sportanlagen sowie das gesamte Sportangebot in Abstimmung mit den jeweiligen Abteilungs- und Spartenleitern genutzt werden kann. Dazu gehören konkret Sportplätze, Bouleanlagen, das SFL-SportFit, die Nutzung des mobilen Soccer-Courts, bei LTS die Sporthalle Rotersand. Dazu gehört auch, die Durchführung eigener Angebote wie Fußball und Tischtennis über Trainingsstätten der Vereine sicher zu stellen und die Erweiterung bestehender und Schaffung neuer Angebote. So ist z.B. bei SFL ein Bogenschießen-Angebot im Aufbau. Seit 2004 gibt es dort auch ein besonderes Gymnastikangebot für Menschen mit Behinderung.

Im Vordergrund steht hier immer die gegenseitige Unterstützung. Auch die EWW stehen helfend zur Seite, z.B. für Sportler und Mannschaften, wenn diese zu den angesetzten Punktspielen anreisen müssen. Unterstützung wird auch großgeschrieben, wenn in den Sommerferien die zwei Wochen dauernde Freizeit in Verden von der LTS angeboten wird. Die LTS gibt im Gegenzug den Fußballern der EWW die Gelegenheit, auf ihrem Sportplatz im Speckenbütteler Park zu trainieren oder an Turnieren aktiv teil zu nehmen. Außerdem unterstützt sie die Fußballabteilung die EWW-Fußballer bei den eigenen Turnieren, die ebenfalls auf den Fußballplätzen der LTS stattfinden.

Bei den eigenen Angeboten der EWW spielt der Fußball eine überragende Rolle. Eine große Glasvitrine in der EWW-Kantine am Mecklenburger Weg reicht kaum aus, die ganzen Pokale gewonnener Turniere auszustellen. Die Teilnahme an regionalen und überregionalen Turnieren ist nahezu regelmäßig. Die EWW haben in ihrer langen Sportgeschichte z.B. die deutsche Meisterschaft in Duisburg mit aufgebaut. Dort sind die besten Mannschaften aus jedem Bundesland vertreten. Fußball ist für viele Menschen auch in den Werkstätten die wichtigste Sportart und trägt dabei als arbeitsbegleitende Maßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung und natürlich auch zur Steigerung der individuellen Leistungsfähigkeit bei. Mit jedem Turnier wollen Menschen mit Behinderung nachdrücklich mehr Emanzipation, eine stärkere gesellschaftliche Akzeptanz in der Öffentlichkeit und auch Mitbestimmung einfordern.
Seit knapp drei Jahren gibt es nun auch eine Tischtennis Gruppe, die in der Halle Rotersand trainiert. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus Menschen zusammen, die körperlich oder seelisch beeinträchtigt sind, vom erfahrenen Spieler bis zum Anfänger sind alle dabei. Mittelfristiges Ziel ist, einzelnen Sportlern die Teilnahme auch an den Special Olympics zu ermöglichen. Die EWW sind von Beginn an Mitglied beim bremischen Landesverband von Special Olympics und beteiligen sich seit vielen Jahren mit zahlreichen Teilnehmern und organisatorischer Unterstützung in Form von Betreuungspersonal und Fahrdiensten an den jährlichen Behindertensportfesten des Amtes für Menschen mit Behinderung.

Weitere Kooperationen sind noch in der Entwicklung begriffen – so gibt es auch zum OSC Bremerhaven und zu den Bundesliga-Clubs Tennis-Club BTV 05, Eisbären Bremerhaven/ Nachwuchsförderung und Fischtown Pinguins/Nachwuchsförderung kooperative Kontakte.




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